Das sagt die Presse


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Die Insel
| Athol Fugard
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[taz Hamburg vom 13.09.1999]

Schwitzender Sisyphos hinter Stacheldraht
Überwachen und Strafen: das Gefängnisstück „Die Insel“ im Theater Orange

... Spätsommerliche Atmosphäre im Hinterhof der Marktstrasse 24 im Karoviertel: Premiere für das Theater Orange. Mit dem gellenden Ton einer Trillerpfeife beginnt die Vorstellung. ... John (Benjamin Soyka) und Winston (Friedemann Wulfes) beackern unter der Regie von Christian Concilio ein beträchtliches Areal von Emotionen, das trotz der klaustrophobischen Enge ihrer Zelle seinen Platz findet. ... soll das Theater Orange ein Teil des geplanten Kulturzentrums werden, das auch Kino und Café beheimaten wird. Bis das Gebäude allerdings steht, finden Aufführungen, Proben und Seminare weiter im „Zimmer-Theater“ statt, wie Corinna Ohrt es belustigt nennt. ::: mehr

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[Hamburger Morgenpost vom 27.09.1999]

„Theater Orange“: Neue Bühne für Hamburg
... neue freie Theaterbühne...im Karolinenviertel ... Mit dem Eifer von Anfängern und der Überzeugungskraft von Profis spielen Benjamin Soyka und Friedemann Wulfes verstörend, unterhaltsam und mit Langzeitwirkung für die Zuschauer. ... nach dem Konzept von Projektleiter Peter Ohrt (42): Der Schauspieler, Regisseur und Dozent bildet seit einem Jahr neun junge Darsteller aus. ... Das geplante Theater der Marktstrasse ist Teil des „Markthofes“. ::: mehr

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[Hamburger Morgenpost vom 27.09.1999]

„Die Insel“
„Theater Orange“ gastierte in Soltau

... „Theater Orange“, ein Nachwuchsensemble aus Hamburg ... Auf dem Programm stand das Zwei-Personen-Stück „Die Insel“ des zeitgenössischen Südafrikaners Athol Fugard ... eine packend ausgespielte Darstellung von zwei schwarzen Afrikanern, die als politische Häftlinge auf der Zuchthaus-Insel Robben Island vor Kapstadt seit drei Jahren miteinander die enge Zelle teilen müssen ... Mit schön ausgewogener Gestik und Mimik, mit reicher Nuancierung des Ausdrucks und der Sprache agierten die beiden jungen Schauspieler und überzeugten ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Szene. ::: mehr

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Der Schimpf- und Schandkrieg zwischen Ópalos und Tasia | Francisco Nieva
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[taz hamburg vom 03.12.1999]

Die Vulva kann singen
Betrüblich: Das Theater Orange mit Nievas "Der Schimpf- und Schandkrieg zwischen Ópalos und Tasia" im Phonodrome

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[Prinz Hamburg, November 1999]

Hier tobt die Liebe
... Sie keifen, schreien und stöhnen, sie stolzieren, tanzen und schlagen sich ... Die freie Gruppe Orange zeigt das spanische Stück als deutsche Uraufführung in der Discothek Phonodrome. Die Schauspieler toben über Theken, Sessel und durch alle Räume, eine Sängerin, ein Streicher und ein DJ machen Musik dazu, und die Zuschauer sind mittendrin. ::: mehr

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[Hamburger Abendblatt, November 1999]

Der Kampf der Rivalinnen
... Kleiderfetzen und Haare fliegen zu House-Beat auf dem Dancefloor. Im Techno-Club Phonodrome zeigt das "Theater Orange" Francisco Nievas "Schimpf- und Schandkrieg zwischen Ópalos und Tasia" in der Inszenierung von Klaus-Peter Ohrt.
Der Regisseur und Gründer der Off-Bühne In der Marktstraße vertritt das Konzept von Erlebnis- und Performance-Theater. ::: mehr

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Der Tod und das Mädchen | Ariel Dorfmann
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[taz hamburg vom 12.09.2000]

Wahrheit, Lüge, Gerechtigkeit
Hin- und hergerissen zwischen extremen Emotionen und existentiellen Fragen: Ariel Dorfmans "Der Tod und das Mädchen" im Theater Orange

... Saisonbeginn für das Theater Orange aus dem Karoviertel. Unter der Leitung von Corinna und Peter Ohrt startet das Off-Theater nunmehr in sein zweites Jahr. Die dritte Produktion findet allerdings nicht in der eigenen Spielstätte in der Marktstraße statt, sondern in der Bar Schilleroper, quasi um die Ecke.
Schon in der vergangenen Spielzeit lockte ein externer Schauplatz - das Phonodrome auf der Reeperbahn. Statt Techno-Ambiente gibt man sich nun in gemütlicheren Gefilden die Ehre. Für Produzent Ohrt liegt ein besonderer Reiz darin, Räume zu nutzen, „die sonst nicht theatralisch bespielt werden“. ::: mehr

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[Die Welt vom 14.09.2000]

Rache ist sauer, Rache ist süß

Schiller-Oper - Kritik

In der Regie von Christian Concilio sind alle Zweifel, ob der Gast überhaupt der Täter ist, ziemlich bald ausgeräumt. Das liegt euch am intensiven Spiel von Charlotte Palm: sie kann ihren zweifelnden Mann von der Wahrheit überzeugen, obwohl er nicht billigt, dass sie Rache nehmen will. ... Auch Benjamin Soyka als Gatte und Friedernann Wulfes als grausamer Gegenspieler agieren glaubwürdig. So kommt eine dichte, eine beklemmende Aufführung zustande. ::: mehr

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[Böhme-Zeitung vom 20.11.2000]

Alptraum einer gequälten Frau
Eindrucksvolle Aufführung von "Der Tod und das Mädchen"

Eine eindrucksvolle Aufführung des Dramas "Der Tod und das Mädchen" von Ariel Dorfmann boten drei junge Schauspieler des Theater Orange Hamburg ... Mit intensiver Gestaltung und sichtlichem Engagement beeindruckten sie das Publikum von Anbeginn. Eine geschickt hergerichtete Bühne, Bildprojektionen und die gekonnt eingesetzte Musik ergänzten die komplexe Handlung. ::: mehr

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[Arte y cultura (Mexico) vom 15.09.2000]

La muerte y la nina de Ariel Dorfman sigue vigente
Die Ästhetik des politischen Psychothrillers "Der Tod und das Mädchen" von Ariel Dorfmann ... unbedingt eine exzellente dramatische Inszenierung ... die Greultaten, die im bosnischen Krieg stattfanden: "die Vergewaltigung, die Folter und die Macht sind Themen von brennender Aktualität, die mehr öffentliche Beachtung fordern ...

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Ain´t misbehavin
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[Die Welt vom 16.12.2000]

Theater Orange: What is this thing called love?
Denn „Ain‘t misbehavin‘ oder das Prinzip Hoffnung“, die vierte Produktion des Hamburger Theater Orange, ist auch eine „Jazzgeschichte“. Und das will die Off-Bühne aus dem Karoviertel durchaus zweideutig verstanden wissen. ... die theatralische Jazzgeschichte über die Suche einer Frau nach dem Richtigen ::: mehr

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Ekstase | Simon Black
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[Birgit Schmalmack vom 28.03.2002]

Einsame Liebesspiele
Der Zuschauer ist in "Ekstase" hautnah in das abenteuerliche Spiel mit einbezogen. In der passenden Location der Hamburger Botschaft kommt die richtige Party-Stimmung auf ... Mirja Mahir versteht es, Dawn so viel Gefühl einzuhauchen, dass der Zuschauer für diese vom Leben enttäuschte Frau - trotz all ihrer Berechnung und Lust an der sich stets räkelnden Selbstdarstellung - Verständnis und Sympathie aufbringen kann. Manuel Hechenberger ist in seiner unbedarften, hemdsärmeligen Art den Diskoaufreißer zu spielen so überzeugend, dass man ihm jeden seiner Prolosprüche sofort ab- aber nicht übel nimmt. Thomas Nestler ist eine gute Besetzung für das gebildete, blasse Muttersöhnchen aus guten Hause. ::: mehr

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[taz Hamburg vom 23.3.2002]

Kotzbrockens Lustphantasien
Ins Gegenteil verkehrtes Spiel: Theater Orange präsentiert Simon Blacks "Ekstase"

Ekstase. Dieses Gefühl von Haltlosigkeit, totaler Entäußerung, Überschwang der Empfindung: ... Ekstase lautet auch der Titel einer deutschen Erstaufführung von Simon Blacks Stück im neuen Kulturzentrum „Hamburger Botschaft“. ... In das sanfte Retro-Galerie-Interieur fügt sich die Inszenierung von Christian Concilio wunderbar ein. ... Die Intimität des Ortes lässt Nähe zum Spiel der SchauspielerInnen aufkommen, deren Vertrauen in die Regie man deutlich spürt. ::: mehr

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Tagträumer | William Mastrosimone
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[Birgit Schmalmack vom 11.03.2002]

Das Leben vor dem Tod
Mit hervorragenden Schauspielern unter der sensiblen Regie von Friedemann Wulfes hat das „dieMIRtheater“ in Zusammenarbeit mit dem Theater Orange ein äußerst interessantes Stück von William Mastrosimone auf einem abgenutzten Orientteppich in der Teeküche des neuen Zimmertheaters in einem Hinterhof der Schanzenstraße in Szene gesetzt. Mit Gefühl für Pausen in den richtigen Momenten, für leise und laute Töne, für das Kippen der Stimmungen zeigen die beiden Darsteller das Zusammentreffen von zwei sehr unterschiedlichen Menschen und ihrer Hoffnungen. ... Geschickt entwickeln sich während der zwei Stunden immer wieder neue Aspekte der beiden, die die Spannung bis zum Schluss halten. ::: mehr

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[taz Hamburg vom 07.03.2002]

Gefesselt im Kokon Einsamkeit
Dauerkrise Zweisamkeit: Theater Orange zeigt Mastrosimones "Tagträumer"

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Medea - ein Frau spricht | Elena C. Buß
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[Birgit Schmalmack vom 15.12.2001]

Medea als Kämpferin für Pazifismus
Zeitgleich zur Premiere von Medea im Thalia in der Gaußstraße stellte Elena C. Buß eine etwas andere Umsetzung des Medeastoffes vor. Unter der Regie von Peter Ohrt vom Theater Orange zeigte sie ihre Version in der Gnadenkirche an der Karolinenstraße. ... Buß beleuchtet mit ihrem selbst verfasstem Monolog Aspekte einer überaus gradlinigen, selbstbewussten, ethisch festgefügten Frau. ... . Sehr ernsthaft begleitet Buß sie bei ihrer weiblichen Selbstfindung. Ihre Medea zeigt wenig Unsicherheiten, Selbstzweifel oder Brüche und eigentlich auch wenig Entwicklung. Schon zu Beginn in Kolchos ist sie die moralische Größe und wird es am Schluss in Korinth wieder sein. Dazwischen liegen ein paar Illusionen und deren Verluste. Sie sind die Grundlage für etliche dramatische Momente dieses Abends. ::: mehr

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Schauspielausbildung
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[Queerlight, März 2002]

Schauspielausbildung zur Gründung eines Ensembles

Neue Wege in der schauspielerischen Ausbildung beschreitet das Hamburger TheaterOrange: Über Körperausdruck und Sprache, Rhythmik sowie durch Rollen- und Improvisationsübungen wird zwei Jahre lang an der persönlichen Entwicklung und inneren Balnce gearbeitet - und zugleich begründet sich indieser Arbeit ein neues Ensemble. ::: mehr

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[taz Hamburg vom 02.11.2002]

Künstlerische Grenzgänge
Das Theater Orange im Karoviertel plant neben einem Tango-Stück einen Spielfilm im Dogma-Stil

Das Theater Orange ist etwas Besonderes. Als der Regisseur Peter Ohrt 1996 im Rahmen des Projekts Markthof das Theater in der Marktstraße 24 im Karolinenviertel gründete, hatte er die Idee, sich das zugehörige Ensemble auszubilden. So entstand nicht nur ein Theater, sondern auch eine Schauspielschule, die sich an den Konzepten von Bertolt Brecht und Max Reinhardt orientiert. ::: mehr

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[Kultur & Medien]???

Schauspiel lernen in der "Orangerie"


In einer gemütlichen Küche mit Blick auf einen verregneten Hinterhof mitten im Karoviertel steht eine angebrochene Tüte Öko-Milch auf dem Kühlschrank. Es gibt frischen Kaffee und Eisenkraut-Tee, aus dem Nebenzimmer brummen gruppendynamische Tonleiterfolgen. Ab und zu macht sich jemand mit einem lauten Urschrei Luft. Schauspielschulalltag in der "Orangerie", der am freien "Theater Orange" angeschlossenen Ausbildungsstätte an der Marktstraße ... Hier darf jeder mal Schauspieler, Autor oder Regisseur sein. ::: mehr